
Berlins Nachtleben ist legendär, bunt und vielfältig. Neue Clubs erblicken das Scheinwerferlicht der Welt, während andere genauso schnell wieder verschwinden. Viele Läden bieten jungen Nachwuchsbands zusätzlich ein Podium für eine bevorstehende Weltkarriere. So hatte die Berliner Punkband „Die Ärzte“ ihre ersten Auftritte im
SO 36 in Kreuzberg, einer bis heute angesagten Partyadresse. Die höchste Clubdichte herrscht in den Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Friedrichshain. Los geht es hier oft schon am frühen Abend zur Afterwork-Party, zum Beispiel im noblen
Adagio (Mitte) oder im loungigen
Reingold (Mitte). Für Nachteulen werden die Tore dann ab 22 Uhr geöffnet. Je nach Anspruch tanzt und flirtet man in schickem Ambiente, wie im
90 Grad (Tiergarten), im
Soda Club (Prenzlauer Berg) oder im
40 Seconds (Tiergarten), das übrigens nach der Dauer benannt ist, die der Lift zu dem Penthouse Club in der achten Etage benötigt. Und die Fahrt lohnt sich: Von drei Dachterrassen hat man einen unschlagbaren 360-Grad-Blick auf das nächtliche Berlin.
Mindestens ebenso imposant ist die Kulisse, die sich den Clubgängern von der Tanzfläche des
Watergate am Ufer der Spree in Kreuzberg bietet. Nicht weit entfernt liegt sogar ein schwimmender Club vor Anker: das Club- und Restaurantschiff
Hoppetosse in Treptow, das von einem eher alternativeren Publikum angesteuert wird.
Viele weitere angesagte Clubs wie die
Junction Keller Bar in Kreuzberg und der märchenhaft eingerichtete
Geburtstagsklub in Prenzlauer Berg ziehen derzeit die Berliner Szene in ihren Bann. Einen guten Überblick kann man sich in der Berliner Clubnacht verschaffen, an der alljährlich rund 30 Clubs mit den verschiedensten Soundrichtungen teilnehmen.