| Kinowelt Berlin: Promiglanz und Nostalgie |
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Auch das Filmkunsthaus Babylon Mitte pflegt die Filmkultur jenseits von Blockbuster und Mainstream und wartet regelmäßig mit Reihen und Retrospektiven auf. Off-Kinos wie das Delphi und die Broadway-Kinos in Charlottenburg, das Yorck/New Yorck in Kreuzberg oder das International in Mitte sind inzwischen mit rund 25 Filmtheatern zu einer großen Kette zusammengewachsen (www.yorck.de). Darunter auch das Odeon in Schöneberg, das Babylon in Kreuzberg und das fsk am Oranienplatz, in denen häufig aktuelle Filme in Originalsprache mit Untertitel zu sehen sind. Geringere Eintrittspreise zahlt man an den Kinotagen, die von Kino zu Kino variieren, meist Seit 1951 finden in Berlin alljährlich im Februar die Internationalen Filmfestspiele – besser bekannt als Berlinale – statt, die neben Cannes und Venedig zu den führenden Filmfestivals der Welt gehören. Seit dem 50. Jubiläum im Jahr 2000 wurde der Potsdamer Platz zum zentralen Ort der Berlinale gewählt. Neben den Wettbewerbsfilmen, die um den Gewinn des „Goldenen Bären“ konkurrieren, laufen seit 1971 parallel dazu Filme des „Internationalen Forums des jungen Films“. So erhalten auch Dokumentationen aus Nordkorea oder Low-Budget-Produktionen des neuen deutschen Autorenfilms eine Chance, sich einem internationalen Publikum vorzustellen.
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