Kohle und Bier zählten zu den prägenden Merkmalen des Ruhrgebiets.
Auch wenn das heute in dieser Form nicht mehr der Fall ist, ist doch Hopfen und Malz noch längst nicht verloren.
Das Herz der hiesigen Bierkultur schlägt weiterhin in Dortmund, wenn auch mit leicht verminderter Frequenz.

Trotzdem kommt man auch heute gerne auf ein frisches Bierchen zusammen.
Denn glücklicherweise ist auch die Brauhaus-Tradition nicht von der Bildfläche verschwunden.
So bietet die Essener Dampf-Bierbrauerei von 1896 süffige Biere und herzhafte Gerichte und auch das Webster in Duisburg wartet mit selbstgebrauten Bieren in allen Schattierungen auf.

Für gemütliche Momente bei Milchschaum und Kuchen oder zum ausgiebigen Kaffeeklatsch, zur Tea-Time oder einfach für ein kühles Getränk im angesagten Ecklokal bietet der Pott eine umfassende Auswahl.
Literarisch geht es im Bochumer „Café Tucholsky“ zu, wo Lesungen die künstlerische Note zusätzlich unterstreichen.

Bochumer Seefahrer und solche, die es werden möchten, zieht es eher in die Freibeuter Bar, wo mit dem ersten Anker-Bier der gesellige Abend eingeläutet wird.
Wagemutigere Weltenbummler suchen für ein All-you-can-eat-Frühstück in französisch anmutender Atmosphäre das Transatlantik in Oberhausen auf.

Eine Dortmunder Kult-Kneipe verspricht hingegen gleich einen gemütlichen „Platz an der Sonne“.
Die kreativen Namensgebungen der einzelnen Cafés, Kneipen und Bars sagen bereits einiges über das besondere Angebot aus – eine Mischung, die die Städte des Ruhrgebiets auch für das Umland anziehend macht.

Zu späterer Stunde sind die Bars dann der Anziehungspunkt Nummer eins.
Die üppige Vegetation und die Bambus-verkleideten Wände der Sports Bar Bam Boomerang vermitteln australisches Busch-Feeling direkt in der Dortmunder Innenstadt.

Nicht weit entfernt können Urlaubsgefühle der etwas anderen Art bei exotischen Cocktails und lateinamerikanischer Musik in der Collins Bar erlebt werden.
Auch Freunde der Nacht kommen voll auf ihre Kosten und die Wahl, in welcher Stadt am besten gefeiert werden kann, fällt nicht leicht.

Die Zeche Bochum ist definitiv ein fester Bestandteil der Partyszene: Wo einst Strom und Druckluft erzeugt wurden, stehen heute die Diskogänger in der Turbinenhalle bis in die frühen Morgenstunden unter Strom. „Königlich“ abfeiern lässt es sich im gleichnamigen Club im CentrO Oberhausen – nachts sind halt doch nicht alle Katzen grau.
In diesem Sinne, der Pott rockt!