Kinderbetreuung in München

schule3Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in München ein wichtiges Thema. Auch bevor die Kinder zur Schule gehen, können Münchner Eltern wieder ihren Beruf ausüben, denn die Betreuung der ganz Kleinen wird in München groß geschrieben:

Seit dem 1. August 2013 haben Kinder von ein bis drei Jahren einen Rechtsanspruch auf Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege. Für die Millionenstadt München eine besondere Herausforderung, schließlich ist hier der Bedarf deutlich höher als die bundesweit veranschlagten 46 Prozent Versorgungsquote (2017) bei der Betreuung unter Dreijähriger. Hinzu kommt der seit Jahren nicht nachlassende Baby-Boom in der Landeshauptstadt.

Sie suchen einen Betreuungsplatz für Ihr Kind?

Obwohl die Stadt mit Hochdruck neue Betreuungsplätze schafft, können noch nicht genügend Mini-Münchner davon profitieren. Wer keinen Platz für seinen Nachwuchs gefunden hat, den unterstützt die KITA-Elternberatung in der Landsberger Straße 30 (Tel. 089 233-96771). Hier bekommt man einen Überblick über alle Betreuungsformen stadtweit in Kitas, Spielegruppen oder bei Tageseltern. Alternativen zu einer städtischen Einrichtung bieten zudem Elterninitiativen oder Private Einrichtungen, für die man allerdings etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss. Dafür profitiert man hier von besonderen Angeboten wie bilingualer Betreuung, kleinen Gruppen und flexiblen Öffnungszeiten für berufstätige Eltern.

Für Kinder zwischen drei und sechs hat die Stadt gemeinsam mit den freien Trägern einen wohnortnahen Versorgungsgrad von 92 Prozent erreicht, auch hier wird aber noch weiter aufgestockt.
Umfassende Informationen zum Thema Kinderbetreuung in München sowie eine Datenbank mit den Einrichtungen aller Träger finden Sie unter
www.muenchen.de/kinderbetreuung.

 

Internationale Schulen in München

schule2München beherbergt als Standort vieler ausländischer Unternehmen eine Reihe internationaler Schulen.

Die beiden größten privaten internationalen Schulen sind die Bavarian International School (BIS) in Haimhausen mit 1040 Schülern aus 52 Nationen und die Munich Internati­onal School (MIS) in Starnberg mit rund 1.200 Schülern aus 55 Nationen.

In beiden Schulen findet der Unterricht in einer märchenhaften Atmosphäre, nämlich in echten Schlössern statt. Und beide verfügen über Junior-, Middle- und Senior-School, das heißt über Grund-, Mittel- und Oberstufe.

Privatschulen in München

Überfüllte Klassen, überlastete Lehrer und viel Unterrichtsausfall - leider sind immer mehr staatliche Schulen davon betroffen.
Kein Wunder also, dass Privatschulen voll im Trend liegen. In Bayern und dort vor allem in München verzeichnete man in den letzten Jahren einen wahren Gründungsboom. Tendenz steigend!

Laut Verband Bayerischer Privatschulen gibt es in Bayern 1336 Schulen in freier Trägerschaft, die von 14,4 Prozent der bayerischen Schülerinnen und Schüler besucht werden, insgesamt 204.896 (Schuljahr 2015/2016, ohne Berufsschulen).

Das heißt, bereits jeder siebte Schüler in Bayern besucht eine Privatschule.

Die Gründe dafür sind vielfältig:

Zum Einen wünschen sich Eltern natürlich eine bestmögliche Schulausbildung für ihre Kinder und somit eine gute Startposition ins Berufsleben.
Eine bestimmte konfessionelle oder reformpädagogische Ausrichtung, wie sie z.B. die Montessori - oder Waldorf-Schulen bieten, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, weshalb sich viele Familien für eine Privatschule entscheiden.
Nicht zu vergessen sind bessere Ganztagsangebote, individuelle Betreuung, kleine Klassen und motivierte Lehrer sowie ein gutes Schulklima in dem das Lernen Spa macht.
Einziger Nachteil: Das monatliche Schulgeld, das im Einzelfall sogar mehrere tausend Euro im Monat kosten kann.

 

Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen:

Verband Bayerischer Privatschulen   Haidhausen, Innere Wiener Str. 7, Tel. 089 44770333, www.privatschulverband.de

Internate in und um München

GZW_2_2Maedchen-GR140_95071Es gibt verschiedene Gründe ein Internat für das eigene Kind in Betracht zu ziehen. Entweder man ist beruflich stark eingespannt und es mangelt an Zeit zur Beaufsichtigung und Fürsorge oder Ihr Kind ist ein Einzelkind und Sie möchten, dass es mit Kindern im selben Alter aufwächst.

Außerdem bieten Internate wegen der zeitintensiven Betreuung eine einmalige Möglichkeit der individuellen Förderung, vor allem wenn man sportliche und musische Freizeitaktivitäten mit dem Schulalltag verbinden möchte. In jedem Fall ist ein Internat eine Alternative zu herkömmlichen Schulformen und bietet Sohn oder Tochter neue Herausforderungen und vermittelt soziale Kompetenz.