DeutschEnglish
Wasser, Weltraum, Wiesn-Guglhupf – Die Oktoberfest-Highlights 2006
wilnwet2.gifEndlich ist es wieder soweit: am Samstag, den 16. September, hat das Oktoberfest begonnen. Ganze achtzehn Tage dauert die "Wiesn", wie die Münchner das Spektakel nennen, diesmal. Der 3. Oktober, Tag der deutschen Einheit, fällt in diesem Jahr nämlich auf einen Dienstag. Deshalb wurde das größte Volksfest der Welt um zwei Tage verlängert. Damit erwartet uns die "längste und größte Wiesn" aller Zeiten, so Fremdenverkehrschefin Dr. Gabriele Weishäupl. Und, wie in jedem Jahr, gibt es natürlich auch 2006 wieder einige interessante Neuheiten.

wildnwet.gifEs hat zwar schon einmal ein 18-tägiges Oktoberfest gegeben, aber damals fand auf der Theresienwiese zeitgleich das Zentrallandwirtschaftsfest statt – wenn das der Fall ist, steht für Bierzelte und Fahrgeschäfte weniger Platz zur Verfügung. In diesem Jahr gehört wieder die gesamte Festwiese dem Oktoberfest. Deshalb ist auch Platz für größere Fahrgeschäfte, wie die neue Wildwasserbahn "Wild'n Wet". Hier besteigt man mit bis zu acht anderen Fahrgästen eine Art rundes Boot das über einen riesigen Aufzug in 19 Meter Höhe transportiert wird. Dabei dreht sich der Aufzug auch noch um 180 Grad. Oben angekommen beginnt die Fahrt im Wildwasserkanal. Je nach Anzahl und Gewicht der Insassen, dreht sich das Boot schneller oder langsamer. In engen Serpentinen führen 250 Meter Kanal nach unten, wo die Floßfahrt schließlich mit einer erfrischenden Dusche endet. Bei schönem Wetter ist eine Fahrt im "Wild'n Wet" der perfekte Abschluss eines anstrengenden Wiesnbummels!

futureworld.gifIm bayrisch gestalteten Münchner "Hoffreuhaus" und im spacigen "Futureworld" muss der Besucher selbst darauf achten, auf den Beinen zu bleiben. In beiden Attraktionen muss man im Halbdunkel über sich drehende Rollen gehen, schwankende Brücken und rotierende Tunnel überwinden. Es empfiehlt sich also, diese Geschäfte vor dem Gang ins Bierzelt aufzusuchen. Kinder können das "Hoffreuhaus" über eine Rutschröhre verlassen, während die Erwachsenen den richtigen Zeitpunkt abpassen müssen um die Brücke am Ausgang trocken zu überqueren.

Genießer sollten unbedingt dem neuen "Wiesn-Guglhupf" einen Besuchguglhupf.gif abstatten. Diese drehbare Kaffeebar in Form eines riesigen Napfkuchens (Straße 3 Ost) wird vom bekannten Münchner Café Guglhupf betrieben. An kleinen Tischen kann man hier in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken und die Gegend beobachten, während man langsam im Kreis fährt. Neben Kaffee, Tee und heißer Schokolade gibt es natürlich Guglhupf in allen Varianten. Wie wäre es z.B. mit einem Zwetschgen- oder Mohnguglhupf? Aber nicht nur Naschkatzen kommen hier auf ihre Kosten – es gibt sogar Tomaten-Olivenguglhupf, Spinat-Feta- oder Lachsguglhupf! Am Vormittag wird außerdem Frühstück angeboten und abends kann man im Guglhupf bei einem Cocktail den Oktoberfestbesuch gemütlich ausklingen lassen.

Gleich nebenan gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal das Familien-Platzl für alle, die mit kleinen Kindern die Wiesn besuchen wollen. Abseits des größten Trubels, am Ausgang zur Beethovenstraße, stehen ein Kinderwagenparkhaus, ein Wickelraum und ein Mikrowellenherd zum Erwärmen von Babynahrung zur Verfügung. Die kleinen Besucher können sich in der Reitbahn, auf dem Kinderkarussel oder beim Pfeile werfen vergnügen. Für die Großen gibt es den Weißbiergarten. Und, wie in jedem traditionellen Biergarten, darf man sich hier die Brotzeit sogar selbst mitbringen.

 
Advertisement
Login